Anlegen eines Bauerngartens

Solch ein Garten kann mit einfachen Mitteln angelegt werden, zudem hilft es die artenreiche sumiswald-935645_640Pflanzenvielfalt dieser Art Garten bewahren zu helfen. Ideal dabei ist es natürlich, wenn man über ein entsprechendes Haus verfügt, vor dem ein Bauerngarten passt. Die erste Maßnahme ist, der Boden muss umgegraben werden, wobei verrotteter Kompost untergemischt wird. Auch organische Dünger wie Hornspäne können den Boden mit verbessern helfen. Ist der Boden zu stark verfestigt, kann die Struktur durch Beimengung von feinem Kies wasserdurchlässiger gemacht werden. Vor dem Anlegen eines Bauerngartens ist es wichtig, sich vorab eine kleine Skizze anzufertigen, wie der Garten letztendlich aussehen soll.

Das erleichtert vor allem den Einkauf der gewünschten Pflanzen. Anschließend werden auf dem umgegrabenen Erdreich die Wege markiert. Für diesen Fall verwendet man zwei Holzblöcke mit einer langen Schnur, die entlang der geplanten Wegkante gespannt wird.
Ist geplant, in das Wegesystem ein Rondell oder sogar mehrere Beete einzubauen, zeichnet man die Linien am besten erst mit einem selbst gebastelten Zirkel vor. Für die Einfassung der Beete werden Steine benutzt, was ganz gut für Kieswege passt. Für Beeteinfassungen bieten sich aber auch kurze Palisadenhölzer an, die der Garten- Zubehörhandel in großer Auswahl anbietet.

Pflanzen eines Bauerngartens

Hier kommt es vor allem auf den persönlichen Geschmack an. Das Sortiment an einsatzfähigen Pflanzen ist riesig und somit kann der Garten mit allen erdenklichen Farben und Blüten gestaltet werden.

Meist verwendete Pflanzen eines Bauerngartens

Buchsbaum – ohne diesen Baum sind Bauerngärten undenkbar. Diese Pflanze ist ziemlich anspruchslos und unempfindlich selbst gegen ungünstige Witterungseinflüsse. Der Buchsbaum, liebt durchlässigen, kalthaltigen Humusboden. Er gedeiht auch im Schatten und verträgt einen starken Beschnitt.

Moosrose, mit ihr kommen Anmut und Schönheit in den Bauerngarten. Diese Pflanze gehört zu den ältesten Gartenrosen überhaupt. In Gärtnereien sind sie kaum noch zu bekommen, sie werden höchstens als Rarität von wenigen Rosenschulen angeboten.

Schwarzer Holunder wird oft direkt im Baumgarten gefunden, er wuchert gern in näherer Umgebung des Hofes. Der stark wachsende Strauch siedelt sich von selbst gerne auf nährstoffreichen Böden an. Wird gerne als Fruchtsaft genossen. Zu alt oder groß gewordener Holunder kann durch kräftigen Rückschnitt verjüngt werden.

Die Sonnenblume ist zur Sommerzeit die wohl auffälligste Blume, die alle anderen Pflanzen des Bauerngartens mit ihrer Höhe von 3 m überragt. Die imposante Blume mit den goldgelben riesigen Blüten benötigt sehr nahrhafte Böden.

Die Schwertlilie ist ebenfalls eine alte Bauernpflanze. Schwertlilien sind recht genügsame Pflanzen und entfalten ihre auf bis zu 80 cm hoch stehenden Blüten von Anfang Mai bis Juli. Mit ihren dunkelvioletten Blüten ist diese Pflanze eine optische Attraktivität.

Düngen mit richtigen Düngemitteln